Ablauf
Vom ersten Kontakt zu regelmäßigen Therapiegesprächen
Kontakt aufnehmen
Der erste Schritt in meine Praxis ist die Kontaktaufnahme. Haben Sie keine Scheu und rufen Sie mich an. Sie können mir eine Nachricht hinterlassen oder mir eine e-Mail schreiben.
Sie brauchen noch keine Details über Ihre Beweggründe für eine Psychotherapie zu nennen (bitte vor allem nicht per e-Mail, schützen Sie sich und Ihre Daten). Es reicht vollkommen aus, dass Sie einen Termin wünschen. Ich rufe Sie dann zurück oder vereinbare mit Ihnen einen Termin per e-Mail.
Erstes Gespräch
Wir haben einen Termin vereinbart und Sie kommen zu mir in die Praxis. Den genauen Standort und Anfahrt erfahren Sie unter Kontakt. Idealerweise kommen Sie direkt zur vereinbarten Uhrzeit, dann kann es gleich losgehen.
Zu Beginn der ersten Sitzung klären wir kurz die Formalien wie Behandlungsrahmen, Einwilligung und Datenschutz.
Danach können Sie in Ruhe alles erzählen, was Ihnen auf der Seele liegt. Meine Rolle ist dabei stützend, hinterfragend und fördernd. Nicht in der Natur von Psychotherapie liegt hingegen, Ihnen fertige Lösungen zu präsentieren oder Ihnen meine persönliche Sicht der Dinge aufzudrängen. Es geht darum, Sie darin zu begleiten und zu unterstützen, Ihre eigene Kraft und Ihren eigenen Weg zur Linderung Ihrer psychischen Beschwerden zu finden.
Fortlaufende Therapie
Bei allen weiteren Gesprächen stehen dann Sie und Ihre Themen im Vordergrund, bis Sie Ihre Ziele zufriedenstellend erreicht haben oder die Therapie aus anderen Gründen beenden möchten.
Es ist Ihr Raum, den Sie füllen können. Die Anzahl der Stunden und die Abstände können wir flexibel vereinbaren. Bei manchen helfen einige wenige Gespräche. Die meisten wünschen längerfristige, wöchentliche Termine. Weitere Details finden Sie auf der Seite zu den Kosten. Im Akutfall kann auch eine einzelne Sitzung schon Linderung verschaffen.
Dauer der Psychotherapie
Manche Menschen profitieren von wenigen Sitzungen bereits enorm. Das ist aber weniger häufig der Fall. Meist werden mehrere Monate benötigt, um eine spürbare Entlastung und Veränderung zu erwirken. Hierbei kann es zeitweise auch zu einer vorübergehenden Erstverschlimmerung kommen, also einer Verstärkung Ihrer Symptome im Verlauf der Psychotherapie.
Tiefgreifende Veränderungen, wie das Aufarbeiten der Biographie sowie so genannte strukturelle Veränderungen, benötigen in der Regel Jahre intensiver gemeinsamer Arbeit. Das ist leicht erklärbar, da diese Form seelischer Verletzungen ebenfalls über viele Jahre und viele Wiederholungen entstanden sind. Sie benötigen entsprechend Zeit für ihre Heilung oder Integration. Einige Patientinnen profitieren so sehr von der therapeutischen Beziehung, dass sie sich für eine langfristige therapeutische Begleitung im Alltag entscheiden.
Psychotherapie sollte am besten in einer gesunden Ablösung münden; oder längerfristig in einen Wechsel zu einer anderen Therapeut:in, um vor Abhängigkeit zu schützen. Eine Garantie für Heilung kann nie gegeben werden, auch wenn ich mein Bestes für Sie tun werde.
Wartezeit und Terminvergabe
Meine Praxis ist in der Regel stark ausgelastet. Ich bemühe mich, Ihnen schnell einen Termin zu ermöglichen oder Bescheid zu geben, falls keine Kapazitäten bestehen. Da ich keine Warteliste führe, ist der Übergang vom ersten Gespräch zur fortlaufenden Therapie fließend.
Freiwilligkeit und Zweitmeinung
Dieser Hinweis gilt grundsätzlich für alle Psychotherapien; er dient der allgemeinen Aufklärung und Ihrem Schutz: Psychotherapie ist grundsätzlich freiwillig und kann selbstverständlich jederzeit von Ihnen beendet werden, auch ohne Angaben von Gründen. Negative Gefühle und Unwohlsein können ein Teil der Psychotherapie sein und es ist wichtig, dass Sie diese bei Ihrem/Ihrer Therapeut:in ansprechen. Allerdings sollte das nicht anhaltend sein und bei anhaltenden Zweifeln oder wiederkehrender Unsicherheit dürfen Sie durchaus eine professionelle Zweitmeinung einholen oder den Ethikverein für Psychotherapie kontaktieren.
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